Neben mehr oder weniger altbekannten Viren wie Eppstein-Barr, Herpes Simplex oder Zoster rückt nun auch das Coronavirus in den Fokus. Weiß die Medizin teilweise schon, dass Viren für viele chronische Erkrankungen verantwortlich sind, versucht sie im Falle von Corona wieder einmal das Rad neu zu erfinden. Bedauerlicherweise führt uns das in eine Zukunft, die sich vor chronischen Krankheiten kaum noch retten kann. Schon jetzt werden mehr und mehr Berichte veröffentlicht, in denen Patienten mit teilweise milden Verläufen einer Corona-Infektion erst Wochen und Monate später mit ernsten gesundheitlichen Langzeitschäden zu kämpfen haben.

Für die Medizin wäre dies keine große Neuigkeit, denn ähnlich wie das Coronavirus verhalten sich auch die altbekannten Virenstämme. Sie befallen den Körper, lösen eine Erstinfektion aus, ziehen sich in entsprechenden Zielorganen zurück und warten auf einen geeigneten Zeitpunkt für eine erneute Infektion. Die bekannten Vertreter dieser Vorgehensweise sind Herpes Simplex mit seinen Hautausschlägen oder Herpes Zoster mit Gürtelrose.

Im Falle von Corona sind die Nachwirkungen häufig in der Lunge mit Atembeschwerden unter Belastung auch Monate nach vergangener Infektion zu finden. Unerklärliche Schwächeanfälle, dauerhafte Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen, Antriebslosigkeit und Schwindel gehören ebenfalls zu häufigen Langzeitfolgen. Ebenfalls sehr oft zu finden sind Nervenentzündungen bis zu Nervenirritationen oder -ausfällen besonders von Geschmacks- und Geruchssinn, welche teilweise auch Monate nach der Infektion noch nicht abgeheilt sind. Nicht ungewöhnlich sind auch Störungen im Herzkreislaufsystem mit Rhythmusstörungen, Blutdruckschwankungen. Auch in unserem Diagnostiksystem Metavital sind sichtbare entzündliche Veränderungen an Herzklappen und Herzkranzgefäßen auffällig.

All diese Erscheinungen werden aktuell unter dem Begriff Post-Covid-Syndrom, bzw. auch Long-Covid zusammengefasst und versetzen die Medizin in Erstaunen. Dies muss jedoch nicht sein, denn wir haben damit begonnen, Post-Covid nach den gleichen Regeln wie andere Virenstämme zu behandeln und erste Erfolge erzielt.